"Was können Sie empfehlen, Herr Ober?"
"Frikadellen und Kalbsleber."
"Und was nehme ich da?"
Flüstert der Ober: "Frikadellen muss ich, Kalbsleber kann ich
empfehlen." |
"Herr Ober, bringen Sie mir ein Schnitzel."
"Nicht mehr da, mein Herr."
"Dann ein Gulasch."
"Nicht mehr da."
"Von mir aus ein Steak."
"Nicht mehr da."
"Dann bringen Sie mir meinen Mantel."
"Auch nicht mehr da, mein Herr." |
Fragt der Gast: "Haben Sie Hähnchen mit
Kalbshirn?"
"Nein, mein Herr. Dies ist ein Speiselokal und keine
Abnormitätenschau." |
"Herr Ober, ein Glas Wein, bitte."
"Weißwein oder Rotwein, mein Herr?"
"Ist mir gleich. Ich bin farbenblind." |
"Dieser Wein wurde an einem ganz besonderen Ort
abgefüllt", erklärt der Wirt.
"Kann ich mir schon vorstellen", sagt der Gast,
"vermutlich am Brunnen vor dem Tore." |
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Es sagte der Gast: "Herr Ober, das Essen ist
ungenießbar. Holen Sie mir doch einmal den Wirt."
"Das geht leider gerade nicht. Der isst gerade gegenüber bei
der Konkurrenz." |
"Wie können Sie Ihre Kneipe 'Zur schönen
Aussicht' nennen, Herr Wirt, wo es doch hier überhaupt keine
Aussicht gibt?"
"Und wie viele Löwen haben Sie bisher bei meinem Freund, dem
Wirt vom Gasthof 'Zum Löwen', vorgefunden?" |
"Das Beefsteak, das Sie mir gebracht haben, ist
zäh wie Leder", sagt der Gast zum Ober. "Das kann ich
nicht essen."
"Wollen Sie vielleicht ein Schnitzel?"
"Gern, aber ich habe von dem Beefsteak schon gegessen."
"Das macht nichts. Wir haben auch angeknabberte
Schnitzel." |
Die Kellnerin serviert den Kaffee, sieht dabei aus
dem Fenster und sagt: "Es sieht nach Regen aus."
"Aber wenn man genau hinschaut", überlegt sich der Gast,
"erkennt man schon, dass es Kaffee sein soll." |
"Herr Ober, haben Sie Froschschenkel?"
"Nein, mein Herr, aber für Ihre Wünsche werde ich springen,
als ob ich welche hätte." |
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